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Facebook ist gefährlicher als Google

Ich halte die Position von Facebook sogar für viel gefährlicher als die von Google. Wer Google nicht benutzen möchte, kann problemlos andere Suchmaschinen verwenden. Facebook kann man hingegen nur ohne Verluste verlassen, wenn es die Freunde auch tun. Auch die Datenschutzproblematik ist hier wesentlich größer.

Quelle: Düsseldorf: Ökonom Justus Haucap über Google, Facebook und das Ende der Netzneutralität.

Justus Haucap

Justus Haucap

Justus Haucap ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Er ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Gründungsdirektor des Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) und war bis 2012 Vorsitzender der Monopolkommission.

 

Was der Mann da sagt ist ja nicht neu, aber es ist nun wirklich an der Zeit, Facebook an die Kette zu legen. Wem gehört eigentlich Facebook? Ja richtig – nicht denen die Facebook ausmachen, nämlich den Mitgliedern, sondern Aktionären, die damit fett Kohle machen…

Wäre das nicht ein Grund Facebook endlich tschüss zu sagen?

 

 

Zu doof fürs Internet?: Facebook-Nutzer merken nicht, dass sie im Netz sind!

“Auf Facebook sind wir alle wie Pachtbauern, die das Land mit unserer Arbeitskraft bewirtschaften. Aber der Boden gehört jemand anderem.”

Zu doof fürs Internet?: Facebook-Nutzer merken nicht, dass sie im Netz sind - CHIP

Quelle: Zu doof fürs Internet?: Facebook-Nutzer merken nicht, dass sie im Netz sind – CHIP.

Neue Studien belegen, dass Millionen Facebook-Nutzer Internet und das Soziale Netzwerk für zwei verschiedene Dinge halten. Das war Forschern aufgefallen, nachdem von ihnen Befragte angegeben hatten, dass sie das Internet deutlich weniger nutzen, als Facebook.

Ehrlich gesagt – das war zu befürchten!
Wenn Facebook Nutzer heute bereits durchschnittlich eine  Verweildauer pro Nutzer von zehneinhalb Stunden pro Monat haben ist das so wie es mit Statistiken so ist. Meine Verweildauer ist max. 1 Min. pro Monat und die übrigen 10:29 h hat dann doch ein Anderer.

Im Durchschnitt war der Wassergraben 1m tief – trotzdem ersoff die Kuh Elsa…

 

Nachdenkbilder

Pazifisten aller Länder vereinigt Euch…

Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk retten will, muss den Rundfunkbeitrag abschaffen

Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung

Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung

Der wissenschaftliche Beirat beim BMF (Bundesministerium der Finanzen) hat ein Gutachten zum Thema „Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung“ erarbeitet und am 18.12.2014 veröffentlicht. Mit dreimonatiger Verspätung, denn das Gutachten ist vom Oktober 2014! Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

“Aufgrund der technischen Entwicklung sieht der Beirat geänderte Bedingungen für das Informationsmedium Rundfunk. Für ein zukunftsfähiges System des öffentlichen Rundfunks empfiehlt er, dem Subsidiaritätsprinzip mehr Gewicht zu geben: Der öffentlich-rechtliche Anbieter sollte nur da auftreten, wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist.”
Quelle

In der Kurzfassung der Studie heißt es:

“Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst. Die Zahl der Programmkanäle ist technologisch bedingt stark angestiegen, die Eintrittskosten für neue Programmanbieter sind rapide gesunken, durch die verstärkte Nutzung des Internets als Informationsmedium kommt es zu Überlappungen zwischen Print- und Rundfunkmarkt.
Angesichts der technischen Entwicklung gibt es kaum noch Gründe, warum der Rundfunkmarkt wesentlich anders organisiert sein sollte als der Zeitungsmarkt, der durch ein breites privates Angebot und Subskriptionsmodelle (im Sinne von Abonnement) gekennzeichnet ist. Nach Ansicht des Beirats gibt es daher gute Gründe für einige Reformen im Rundfunkbereich”

Die Studie kommt zu dem Ergebnis:

“Erstens sollte ein zukunftsfähiges System des öffentlichen Rundfunks dem Subsidiaritätsprinzip mehr Gewicht geben; die öffentlich-rechtlichen Anbieter sollten nur da auftreten, wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist.

Zweitens sollte im öffentlichen Rundfunk auf die Werbefinanzierung komplett verzichtet werden, da ansonsten die Fehlanreize der Programmgestaltung, die mit dem öffentlichen-rechtlichen Rundfunk beseitigt werden sollen, gleichsam durch die Hintertür wieder eingeführt werden.

Drittens sollte sich der Gesetzgeber entweder für eine klare Finanzierung aus dem allgemeinen Haushalt oder für eine moderne Nutzungsgebühr, die beispielsweise dem Subskriptionsmodell im Zeitungsmarkt folgt, entscheiden.

Viertens ist eine größere Transparenz durch die Publikation von Kenngrößen dringend notwendig, um die Kosteneffizienz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu fördern.”

Ein klares Ergebnis! Also keine Schlagerparaden und Volksmusiksendungen, keine Sportübertragungen von Fußball bis Springreiten und keine “Unterhaltungssendungen” aller Art? Vermutlich wird es aber  soweit nicht kommen.

Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten betreiben 22 Fernsehkanäle sowie 67 Radioprogramme und solange Kultursendungen und Auslandsjournale nur Sendeplätze nach 23 Uhr bekommen, weil unfähigen, abgehalfterte Politikern einen Altersruhesitz in den Sendern frei gehalten wird, kann sich das System nicht reformieren.
Der Zugriff der Politik auf IHREN “Staatsrundfunk” muss entkoppelt werden. Die Gefahr des gleich-geschalteten Rundfunks ist allgegenwärtig und leider heute schon real.

Vermutlich wird diese Studie in der untersten Schublade landen und es liegt auch an uns, dass das nicht passiert!

Die Deutsche Bahn missbraucht Ihre Kunden…

…und will damit die GDL in die Knie zwingen. Das ist die Realität! Die legitimen Forderungen der GDL brauchen nur erfüllt werden und es gäbe schon längst wieder Ordnung im System der Bahn. Dann aber hat sie keinen Schuldigen mehr für das eigenes Versagen, für die Managementfehler, für Verspätungen, für alles wofür die GDL nicht die Verantwortung trägt.

Solidaritätserklärungen

Solidaritätserklärungen

Und dass die Medien auf breiter Front eine Schmutzkampagne gegen die GDL fahren, ist eine Tatsache. Noch erstaunlicher ist es jedoch, dass diese Kampagne Erfolg hat und sogar beim ÖRR der von uns mit Zwangsgebühren bezahlt wird, geführt wird.

Fakt ist, die GDL führt einen legitimen Arbeitskampf und kämpft mit den Ihnen zur Verfügung stehenden legitimen Mitteln. David gegen Goliath? – mag sein aber David kann verdammt weh tun!

Mehr zum Thema hier…

 

Massenverfahren gegen Rundfunkbeitrags-Kritiker

Das Verwaltungsgericht Potsdam hat genug. In einem Massenverfahren soll nun mit preußischer Gründlichkeit dem unliebsamen “Rundfunk-Querulantentum” der Garaus gemacht werden.”So geht das nicht weiter!” wird sich der vorsitzende Richter gedacht haben. “Wie kann es jemand wagen, am öffentlich-rechtlichen Rundfunk Kritik zu üben! Unglaublich!” Und so wurde zur Tat geschritten: Am Dienstag dem 19. August 2014 werden um 10:00 Uhr im Sitzungssaal 005 Erdgeschoß gleich alle vor dem Verwaltungsgericht Potsdam wegen des Rundfunkbeitrags anhängigen Verfahren auf einen Schlag in einem sogenannten Massenverfahren abgehandelt. Darunter natürlich auch meine Klage.Der vorsitzende Richter lässt in seinem Schreiben keinen Zweifel darüber aufkommen, wie das Urteil in diesem Verfahren ausfallen wird. Es wird schon vorab auf das Urteil des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz und auf das Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs verwiesen und den Klägern angeraten, die Klage doch lieber fallen zu lassen.

 

 

Quelle: Informationsfreiheit für alle!: Massenverfahren gegen Rundfunkbeitrags-Kritiker.

Campact-Kampagne: Ein Bett für Snowden

Herbergsvater:

Quartier Potsdam Hostel hat heute ein Schild bestellt und eine kleine Spende an Campact gegeben.
Alles Gute Edward Snowden – bei uns bist Du willkommen, ohne wenn und aber!

Ursprünglich veröffentlicht auf Blog des Stadtverordneten Jörg-Peter Bayer:

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Die Regierung verwehrt Edward Snowden weiter Asyl. Doch am Jahrestag seiner Enthüll-ungen, am 6. Juni 2014, zeigen Menschen aus ganz Deutschland: Bei uns ist Snowden will- kommen. Als Zeichen der Solidarität hängen sie ein Schild an die Tür und bringen einen Aufkleber an ihrem Briefkasten an.

Die Botschaft: Sollte Snowden bei uns klingeln, bieten wir ihm ein Bett an. So machen wir gemeinsam klar: Wir Bürger/innen wollen Snowden aufnehmen und lehnen ab, dass die Regierung ihm Schutz verwehrt.

Bestellen Sie Türschild und Aufkleber. Beides schickt Ihnen Campact kostenlos zu.

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