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Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk retten will, muss den Rundfunkbeitrag abschaffen

Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung

Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung

Der wissenschaftliche Beirat beim BMF (Bundesministerium der Finanzen) hat ein Gutachten zum Thema „Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung“ erarbeitet und am 18.12.2014 veröffentlicht. Mit dreimonatiger Verspätung, denn das Gutachten ist vom Oktober 2014! Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

“Aufgrund der technischen Entwicklung sieht der Beirat geänderte Bedingungen für das Informationsmedium Rundfunk. Für ein zukunftsfähiges System des öffentlichen Rundfunks empfiehlt er, dem Subsidiaritätsprinzip mehr Gewicht zu geben: Der öffentlich-rechtliche Anbieter sollte nur da auftreten, wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist.”
Quelle

In der Kurzfassung der Studie heißt es:

“Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst. Die Zahl der Programmkanäle ist technologisch bedingt stark angestiegen, die Eintrittskosten für neue Programmanbieter sind rapide gesunken, durch die verstärkte Nutzung des Internets als Informationsmedium kommt es zu Überlappungen zwischen Print- und Rundfunkmarkt.
Angesichts der technischen Entwicklung gibt es kaum noch Gründe, warum der Rundfunkmarkt wesentlich anders organisiert sein sollte als der Zeitungsmarkt, der durch ein breites privates Angebot und Subskriptionsmodelle (im Sinne von Abonnement) gekennzeichnet ist. Nach Ansicht des Beirats gibt es daher gute Gründe für einige Reformen im Rundfunkbereich”

Die Studie kommt zu dem Ergebnis:

“Erstens sollte ein zukunftsfähiges System des öffentlichen Rundfunks dem Subsidiaritätsprinzip mehr Gewicht geben; die öffentlich-rechtlichen Anbieter sollten nur da auftreten, wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist.

Zweitens sollte im öffentlichen Rundfunk auf die Werbefinanzierung komplett verzichtet werden, da ansonsten die Fehlanreize der Programmgestaltung, die mit dem öffentlichen-rechtlichen Rundfunk beseitigt werden sollen, gleichsam durch die Hintertür wieder eingeführt werden.

Drittens sollte sich der Gesetzgeber entweder für eine klare Finanzierung aus dem allgemeinen Haushalt oder für eine moderne Nutzungsgebühr, die beispielsweise dem Subskriptionsmodell im Zeitungsmarkt folgt, entscheiden.

Viertens ist eine größere Transparenz durch die Publikation von Kenngrößen dringend notwendig, um die Kosteneffizienz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu fördern.”

Ein klares Ergebnis! Also keine Schlagerparaden und Volksmusiksendungen, keine Sportübertragungen von Fußball bis Springreiten und keine “Unterhaltungssendungen” aller Art? Vermutlich wird es aber  soweit nicht kommen.

Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten betreiben 22 Fernsehkanäle sowie 67 Radioprogramme und solange Kultursendungen und Auslandsjournale nur Sendeplätze nach 23 Uhr bekommen, weil unfähigen, abgehalfterte Politikern einen Altersruhesitz in den Sendern frei gehalten wird, kann sich das System nicht reformieren.
Der Zugriff der Politik auf IHREN “Staatsrundfunk” muss entkoppelt werden. Die Gefahr des gleich-geschalteten Rundfunks ist allgegenwärtig und leider heute schon real.

Vermutlich wird diese Studie in der untersten Schublade landen und es liegt auch an uns, dass das nicht passiert!

Die Deutsche Bahn missbraucht Ihre Kunden…

…und will damit die GDL in die Knie zwingen. Das ist die Realität! Die legitimen Forderungen der GDL brauchen nur erfüllt werden und es gäbe schon längst wieder Ordnung im System der Bahn. Dann aber hat sie keinen Schuldigen mehr für das eigenes Versagen, für die Managementfehler, für Verspätungen, für alles wofür die GDL nicht die Verantwortung trägt.

Solidaritätserklärungen

Solidaritätserklärungen

Und dass die Medien auf breiter Front eine Schmutzkampagne gegen die GDL fahren, ist eine Tatsache. Noch erstaunlicher ist es jedoch, dass diese Kampagne Erfolg hat und sogar beim ÖRR der von uns mit Zwangsgebühren bezahlt wird, geführt wird.

Fakt ist, die GDL führt einen legitimen Arbeitskampf und kämpft mit den Ihnen zur Verfügung stehenden legitimen Mitteln. David gegen Goliath? – mag sein aber David kann verdammt weh tun!

Mehr zum Thema hier…

 

Free Rainer – Dein Fernseher lügt

Die Wahrheit über Rundfunk und Fernsehprogramme

Man produziert so lange Dreck bis die Leute nur noch Dreck sehen wollen

Die Quote ist der Tod der Qualität. Wenn es immer mehr nach Quoten geht, werden wir demnächst nur noch Fußball, Volksmusik, sinnlose Shows und völlig bescheuerte Serien und das alles im Drittelmix mit nerviger Werbung hören und sehen dürfen.

Weitere Infos hier

Unabhängiger Publikumsrat für die öffentlich-rechtlichen Medien: Mitglied werden

PublikumsratDie Initiative zur Gründung des Unabhängigen Publikumsrates für die öffentlich rechtlichen Medien e.V. i.G. ist entstanden aus der Kritik an Strukturen im öffentlich rechtlichen Sendebetrieb. Die deutschen Radio und Fernsehanstalten, in denen oft hochwertige Beiträge auf höchstem internationalen Niveau entstehen, leiden leider oft unter den qualitätsmindernden Einflüssen von politischen und wirtschaftlichen Interessengruppen.

Unabhängiger Publikumsrat für die öffentlich-rechtlichen Medien: Mitglied werden.

Erste Vollversammlung des ersten unabhängigen Publikumsrates in Dresden

Erste offene Vollversammlung zur Besprechung der Vereins- und Bundesverbandsstruktur am
10. Februar 2014
Ort:  Dresden

GEZ oder Rundfunkbeitrag – abGEZockt und betrogen

Die durchsichtige Verschleierungstaktik des ÖRR

Seit einigen Tagen gibt die ARD erstmals ein paar Zahlen zur Verwendung des Rundfunkbeitrags  heraus. Wir wissen jetzt, dass ein Tatort dem Gebührenzahler 15 Cent pro Monat kostet. Statt aber die Summen in Euro zu nennen, werden lieber nur  kleine Cent-Beträge für einzelne TV-Sendungen serviert. Will man uns vielleicht suggerieren, dass der ÖRR sparsam wirtschaftet?
Fakt ist, der Öffentlich Rechtliche Rundfunk – ÖRR hat im Jahr 2012 genau

7.492.520.505,97 €

Gebühren eingenommen und 2013 werden es nochmal 80.000.000 € mehr sein, schreibt der Spiegel. Ziemlich lange Zahlen wenn man diese mal ausschreibt!
Noch eine Zahl – wenn nämlich der ÖRR frei von Werbung sein würde, hätten wir nochmal 1,40 Euro mehr zu bezahlen – da müssten wir doch jetzt richtig dankbar sein?

Weil einem bei diesen Summen schon mal schwindlig werden kann, hält der ÖRR es für  ratsam uns Gebührenzahler nicht zuviel zuzumuten. Und warum sich der Informationsaufttrag im Grundgesetzes, das immerhin die Grundlage des Rundfunkstaatsvertrages ist,  auch auf Unterhaltungssendungen, Sport und Seifenopern  bezieht, erschließt sich mir schon lange nicht mehr.

Was aber ist mit uns los? Was ist mit dem Volk los? Nach einer kurzen Aufregung Anfang 2013 ist Ruhe eingekehrt. SIXT und Rossmann kämfpen noch und werden sich am Ende vergleichen aber dann? Dann passiert nichts mehr! Der ÖRR entzieht sich hier komplett seiner Verantwortung. Er erfüllt seinen Informationsauftrag nicht mehr. Der ÖRR schweigt das Thema tot und das ist Betrug.

Intendantengehälter des ÖRR

Gehälter der Intendanten und Intendantinnen sowie des Beitragsservices-Leiters. Angaben Spiegel, Handelsblatt und Eigenrecherche. © Bildnachweis BR/Ralf Wilschewski, hr/Horst-Peter Antonin, MDR/Martin Jehnichen, NDR/David Paprocki, Radio Bremen/Klaus Fittichen, rbb/Thomas Ernst, SR/Pasquale d’Angiolillo, SWR/Volker Oehl, WDR/Herby Sachs, ZDF, Deutschlandradio/Bettina Fürst-Fastré, WDR/Klaus Görgen