Fairer Wettbewerb? booking.com bekommt die Klatsche – endlich…

Bestpreisklauseln von Booking sind kartellrechtswidrig

Das Bundeskartellamt hat am 23.12.2015 die weitere Verwendung der Bestpreisklauseln von Booking (Booking.com Deutschland GmbH, Berlin, und Booking.com B.V., Amsterdam) untersagt und dem Hotelbuchungsportal aufgegeben, die Klauseln bis zum 31. Januar 2016 vollständig aus den Verträgen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu entfernen, soweit sie Hotels in Deutschland betreffen…. Der Anreiz für ein Hotel, seine Preise auf einem Hotel-Portal zu senken, ist sehr gering, wenn es gleichzeitig im eigenen Online-Vertrieb höhere Preise ausweisen muss….Das laufende Verfahren wegen der Bestpreisklauseln des Wettbewerbers Expedia wird fortgesetzt.

Bestpreisklauseln von Booking sind kartellrechtswidrig

Die Raubritter unserer Zeit heißen booking, expedia, trivago, tripadvosor um mal die Größten zu nennen. Warum? – Man stelle sich das Internet als eine große Straßenkarte vor und an jeder Straße, die zu einer Beherbergungsstätte führt, stehen die modernen Raubritter mit einem schön geschmückten Tor und dürfen, dank saftiger Zahlungen an die Suchmaschinengiganten wie google, bing und yahoo, den Weg versperren. Das neben dem schönen Tor auch ein Weg vorbei und direkt zum Ziel führt, sehen die Straßenbenutzer leider meistens nicht…

Die Realität ist aber auch die, dass sich mit dieser Entscheidung des Bundeskartellamts, in Zukunft daran nichts ändern wird! Denn den Weg versperren die Buchungsportale dann immer noch. Dass ließe sich nur ändern, wenn die Werbeflut der Suchmaschinen von der Politik eingeschränkt wird, oder wenn alle Browser mit Werbeblockern ausgestattet werden müssen.

Jeder weiß aber, dass dies nur ein Traum ist…

Den besten Preis bei uns im Hostel zu bekommen, ist allerdings kein Traum, sondern sehr real

Wissen ist Macht – nichts wissen macht nichts?

Glauben ist das Gegenteil von Wissen!

Wissen und Glauben sind zwei Arten der Welt zu begegnen

Glauben besteht für Gläubige darin, Wissen bzw. Gewissheit über etwas zu haben, ohne  rationale Gründe, Argumente und Beweise dafür zu besitzen. Wer glaubt, dem kann man offensichtlich den größten Schwachsinn glaubhaft machen und damit kann Macht über Gläubige ausgeübt werden. Nach diesem Grundsatz, handeln alle Religionen dieser Welt.

Der Ausspruch „ich weiß, dass ich nichts weiß“, erstmals bei Cicero (106–43 v. Chr.) bezeugt, ist auch Ausdruck dessen, dass die eine Seite der Menschheit ein Leben lang auf der Suche nach Wissen ist und die Andere – die glaubt lieber ?

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Anteil von Atheisten und Agnostikern an der Gesamtbevölkerung. Bei China, Kuba und Nordkorea müssen die Zahlen angesichts der vergleichsweise schlechten Datenlage mit besonderer Skepsis betrachtet werden. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Ich weiß auch, dass ich nichts weiß. Ich weiß z. B. nicht, warum ich als Atheist für Moslems nichts Wert bin und bekämpft werden muss und ich fühle schmerzvoll, dass eine Zeit gekommen ist, wo der Terror zum Kampfmittel des Glaubens geworden ist. Und dieser Glaubenskampf findet jetzt direkt vor unserer Haustür statt.

Wenn der „Alte Fritz“ heute noch leben würde, er hätte auch Schwierigkeiten mit dem Islam. Das Edikt von Potsdam: „Jeder möge nach seiner façon selig werden“, ließe sich nicht mehr umsetzen, weil die Moslems nur den Islam als einzig wahre Religion anerkennen, ALLE anderen Religionen ablehnen und bekämpfen, uns als Ungläubige ansehen und nach dem Koran  mit dem Tode bedrohen.

Und die „Ungläubigen“, die Ihr Leben lang nicht an Götter, Götzen und Dämonen glaubten, die Aufgeklärten, die Wissenden, die das Leben, die Welt und das Universum mit Leonardo da Vinci, Isaac Newton, Charles Darwin, Karl Marx und Albert Einstein erklären fragen sich, in welcher Epoche leben wir eigentlich?

Quo vadis Europa – Quo vadis Deutschland?

Wer finanziert die Mörder?

Bettina Scharkus Kommentar

Tagesthemen vom 17. November 2015

Bravo Bettina! Sie haben ja so recht. Ihre Fragen sind auch meine Fragen.

Dumm nur, dass die Marionetten in der Politik sich diese Fragen nicht stellen! Aber das wäre ja so, als wenn ein Pharmakonzern ein Medikament gegen Rheuma auf den Markt bringt was diese Krankheit heilt…

Peace for Paris UND für Europa, Afrika , Amerika, Asien, Australien – für die Welt

Friedenssymbolabwandlung vom französischen Künstler Jean Julien
Fotomontage mit der Friedenssymbolabwandlung vom französischen Künstler Jean Julien

MORD

Ja, es war Mord – organisierter Mord von organisierten Verbrechern, das waren Mörder die das taten! Das waren keine „Kämpfer“ und schon gar keine „Moslems“, das waren nur Mörder!

Und deshalb ist es auch falsch von Krieg zu reden. Es gibt keine Kriegsparteien.Es gibt Opfer – das sind Zivilisten und es gibt Täter.

Es wird Zeit, diese Taten beim Namen zu nennen und in den Medien nicht von „Jihadisten“ zu reden oder zu schreiben und es wird Zeit, denen habhaft zu werden, die diese grauenhaften Morde in Auftrag geben. Die Imame nämlich, die als Anführer des Dschihad,  als religiös-politische Oberhäupter der Jihadisten, in freier Interpretation den Koran benutzen um zum „Kampf auf dem Wege Gottes“ alle Ungläubigen abschlachten zu lassen.

Diese Anführer des Dschihad, dürfen in keinem Land der Welt mehr sicher sein. Sie müssen gesellschaftliche Verachtung auf allen Ebenen erfahren und sie müssen behandelt werden wie gemeine Verbrecher. Und die, die diesen Jihadisten Waffen liefern und verkaufen, sind kein bisschen besser. Lippenbekenntnisse gab es genug – jetzt muss endlich gehandelt werden.

Wut und Trauer in Potsdam: 19-jährige Radfahrerin gestorben

Foto: A. Klaer

Blumen wurden für die verunglückte 19-jährige Radfahrerin an der Unfallstelle unweit des Nauener Tors in Potsdam abgelegt. Wie berichtet wurde eine 19-jährige Radfahrerin aus der Brandenburger Vorstadt von einem Lastwagen überrollt und erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Der Lenker des Fahrrads verhakte sich mit dem LKW, sie kam ins Straucheln und geriet unter das Fahrzeug.

Quelle: Tödlicher Verkehrsunfall in Potsdam: 19-jährige Radfahrerin gestorben: Polizei sucht Zeugen – Neueste Nachrichten aus Potsdam

Radfahrer in Potsdam

zuerst einmal – herzliches Beileid an die Angehörigen – ja auch ich bin wütend!

Wir sind im 21. Jahrhundert der Zeitrechnung und Potsdams Straßen, sind im wesentlichen gebaut worden, als Pferdekutschen das Stadtbild prägten. Die geografische und kulturhistorische Lage der Stadt macht es den Verkehrsplanern sicher nicht einfach.

Was den Verkehrsplanern in Potsdam einfällt, ist aber nur dazu geeignet, die Verkehrsströme auszubremsen aber nicht sie zu vermeiden oder umzulenken.

Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme, ist ein nett gemeinter Paragraf, aber leider nur ein Appell ohne große Wirkung. Die tausenden, genervten Fahrzeugführer, die NICHT in der glücklichen Lage sind den ÖPNV nutzen zu können, die in dieser Stadt täglich zur Arbeit müssen, die Kinder wegbringen, den Job als Kraftfahrer machen und die Schikanen der Verkehrsführung erleben, sind der tägliche Beweis dafür.

Wer in dieser Stadt Radfahrer ist, lebt gefährlich und erst recht, wenn er auf der Straße fahren muss!

Fahrzeugführer vergessen leider immer, dass sie in einem „Panzer“ fahren, gegen den Fußgänger und Radfahrer keine Chance haben.

Aber Radfahrer „vergessen“ leider auch sehr oft, dass sie neben den Fußgängern, das schwächste Glied in der Kette der Verkehrsteilnehmer sind. Und besonders gefährlich wird es dann, wenn man als Radfahrer Vorfahrt hat aber nicht bekommt. Das zwingt zur defensiven Fahrweise.

Wie viel Radfahrer müssen in der Stadt Potsdam noch sterben, bevor die komplette Verkehrspolitik in Potsdam neu gedacht wird? Fahrbahneinengungen und Tempo 30 sind dabei allerdings keine Option – das ändert nichts an den Problemen.

 

Flüchtlinge in Brandenburg

Das Edikt von Potsdam, auch Potsdamer Toleranzedikt genannt

Flüchtlinge

Schon das Edikt von Potsdam,  hat Holländer, Hugenotten und  Juden nach Potsdam gebracht. Es wurde bereits vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg erlassen. Später hat sein Urenkel Friedrich der Große, nicht ganz uneigennützig, Toleranz und Offenheit gegenüber Einwanderern und religiösen Minderheiten praktiziert. Der geflügelte Ausspruch „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“ fasste diese Praxis in eine griffige Formel.

Potsdam und die Mark Brandenburg  haben in der Vergangenheit schon viele Einwanderer aufgenommen. Zehntausende  Menschen folgten dem Angebot Brandenburgs.  Allein durch die Hugenotten, die sich in Berlin niederließen, stieg die Einwohnerzahl um ein Drittel an. Die Hugenotten in Brandenburg brachten dem Staat sowohl einen wirtschaftlichen als auch geistigen Aufschwung. So wurde schon 1689 in Berlin das Französische Gymnasium eröffnet, das Einwanderern und Eingesessenen eine bis dahin nicht gebotene umfangreiche Bildung ermöglichte.

Noch heute zeugen Ortsbezeichnungen wie Niemegk (Nijmegen) oder Rabenstein
(Ravenstein) von der Besiedlung Brandenburgs durch Holländer. Die
Besiedelung im großen Maße setzte nach Beendigung des Dreißigjährigem Krieges
ein, um die verwüsteten und menschenleeren Gebiete Brandenburg-Preußens
wiederzubeleben.  „Die ersten Ansiedler in der Mark waren Holländer“ sagt Friedrich II. in seinen Erinnerungen. Bereits der Große Kurfürst ließ Stadtschloss, Orangerie und Lustgarten im holländischen Stil erbauen. Die ersten niederländischen Handwerker. darunter Drell- und Damastmacher, Fayence- und Seidenfabrikanten, ließen sich in Potsdam nieder.

Preußen bot den Juden ein sehr gutes wirtschaftliches Umfeld. Während die Kaufleute und Handwerker in den vorangegangenen Jahrhunderten von Christen aus ihren Berufen verdrängt wurden, sorgte Friedrich Wilhelm I. gezielt dafür, dass diese sich wieder in den Wirtschaftszweigen ansiedelten. Die Juden hatten eine gute Bildung und waren meist durch Geldgeschäfte sehr vermögend, weshalb sie die preußische Wirtschaft stark unterstützten. Viele von ihnen wurden im 18. Jahrhundert zu Gründungen von Manufakturen ermutigt.
Quelle

Und heute?

Es ändert sich etwas in Flüchtlingsdeutschland. Der Sommer war geprägt von Hilfsbereitschaft und Idealismus, die immensen Probleme, die ein solcher Zustrom von Flüchtlingen unweigerlich bringen würde, wurden erst einmal nach hinten geschoben. Dabei hätte man es von Anfang an wissen können, die Politik hätte es wissen müssen: Flüchtlinge ziehen mehr Flüchtlinge nach sich, unter ihnen sind Islamisten, Terroristen und Kriminelle, nicht alle werden sich den Regeln fügen, die in Deutschland herrschen, es wird zu Engpässen kommen, zu Durcheinander, zu Gewalt. Viele wollten das nicht sehen, jetzt sehen es alle, gut so.
Quelle

Sind wir überfordert?

Weil Europa und Deutschland sich nicht auf die Flüchtlinge vorbereitet haben, fühlt man sich nun allenthalben überfordert. Es gibt bisher keine funktionierende Flüchtlingsinfrastruktur, zu wenige Wohnungen, Sozialarbeiter, Polizisten, Ärzte, Lehrer. Stattdessen werden die Versäumnisse der Politik auf dem Rücken der Freiwilligen, der städtischen Beamten und der Flüchtlinge ausgetragen. Diese reale, politisch verschuldete Überforderung verbindet sich zurzeit mit der apokalyptischen Vorstellung eines unendlichen, nie versiegenden Flüchtlingsstromes. Tatsächlich ist nicht leicht zu sagen, wie viele Menschen noch kommen.

ganzen Artikel lesen hier….

 

Brandenburg – höchste Grunderwerbssteuer bundesweit

Ab 1. Juli steigt die Grunderwerbssteuer im Land Brandenburg auf 6,5 Prozent – das ist der höchste Steuersatz bundesweit. Die Erhöhung entspricht einem Plus von 30 Prozent und schlägt sich kräftig auf die Kosten für den Neubau von Wohnungen nieder.

Brandenburg erhöht Grunderwerbsteuer Quelle: PNN

Man kann für diese Wurschtelpolitik dieser rot-roten Landesregierung von SPD und Linken nur noch Abscheu empfinden. Gerade diese Parteien wollen für sich die soziale Kompetenz in Anspruch nehmen und bewirken das Gegenteil. Insbesondere Potsdam trifft die erneute Steuererhöhung ins Mark, denn hier hat die SPD zusammen mit der Rathauskoalition auch die Erhöhung der Grundsteuer B beschlossen.

Das heißt im Klartext, die Miete bestehender Mietverträge wird steigen und die Gesamtkosten für den Bau neuer Wohnungen werden sich deutlich erhöhen und somit dann auch die Miete. Eigentumswohnungen oder gar Häuschen sind für kleine Einkommen schon jetzt und  für mittlere Einkommen zunehmend unbezahlbar.

Das fördert die weitere Spaltung der Gesellschaft – Danke Genossen!

Neubauten kosten ab elf Euro je Quadratmeter und Monat
Auch kommunale, dem Gemeinwohl verpflichtete Wohnungsunternehmen können nach eigenen Angaben keine Wohnungen für weniger als elf Euro nettokalt pro Quadratmeter und Monat errichten und führen das auf die zuletzt stark gestiegenen Belastungen durch die öffentliche Hand zurück: Grunderwerbsteuern sowie Vorschriften und Regulierungen zum Wärme- oder Feuerschutz.
Quelle: PNN

booking.com – die Übermacht wird zur Gefahr

„In der Branche wächst die Kritik am Marktführer.  Immer mehr Hoteliers beklagen die Übermacht des Champions, fühlen sich zum Handlanger degradiert. Systematisch schneide booking.com sie von den eigenen Kunden ab und zwinge sie zu absurden Rabattrunden. In diversen Ländern Europas haben sich die Kartellbehörden eingeschaltet….

Booking.com arbeitet daran,  ein perfektes Ökosystem rund ums Hotel aufzubauen. Fehlt nur noch, dass booking.com den Zimmerschlüssel aushändigt. Aber auch das ist wohl nur eine Frage der Zeit. Den Code zum Türöffnen aufs Smartphone schicken? Das wird kommen!
Den Hoteliers bleibt am Ende kaum mehr, als die Betten frisch zu beziehen und zu hoffen, dass booking.com wieder Gäste schickt.“
Quelle gekürzt aus: Manager Magazin

© booking.com

Das meint das Manager Magazin zur Übermacht von booking.com.  Nun muss an dieser Stelle noch hinzufügt werden, dass booking.com schon jetzt 12-15% Provision von den Hoteliers  kassiert und das zu vermuten ist, dass dies erst die unterste Marge ist. Hat booking.com erreicht wonach es strebt, dürften bis zu 50% Provision normal werden. Booking.com hat jetzt schon bei vielen Hotels die Macht sie zu füllen oder leerstehen zu lassen. Eine ganze Branche macht sich freiwillig abhängig von der Krake booking.com.

Erst in den letzten Tagen hat booking.com zum nächsten Schlag ausgeholt.  Unter dem Deckmantel der Online-Kriminalität hat booking.com eine „Verschlüsselung“ der Email Adressen (etwa so: 6534543525-tzmz.gdfg.8pf6.artd@guest.booking.com) der buchenden Gäste vorgenommen und bezeichnet das als „nutzerfreundliche Lösung für unsere Partner und Kunden“.

Dahinter steht aber einfach nur die Absicht, sämtliche Kommunikation mit dem Gast über booking.com Server laufen zu lassen und ich unterstelle auch, dass booking.com schamlos mitlesen möchte was wir unseren Gästen mitteilen wollen und müssen. Zugleich zwingt der „Dienstleister (booking.com) den Auftraggeber (Hotelier)“ – ja liebe Kollegen, dass ist die eigentliche Konstellation, zur Kommunikation mit Gästen über das Extranet von booking.com Da kommt dann schnell mal ein Stündchen zusätzlich pro Tag zusammen. Das bedeutet aber auch, dass booking.com uns von wichtigen Kundendaten abschneidet. Und auch hier ist zu vermuten, dass dies erst der Anfang ist. Hat booking.com seine Marktmacht noch weiter ausgebaut, werden sie weitere Hemmnisse einbauen, die die Abhängigkeit der Hoteliers noch weiter verstärken.

Eigentlich bleibt uns nur noch ein Weg aus dem Dilemma – raus aus booking.com
Lieber eine Ende mit Schrecken – als ein Schrecken ohne Ende.
Was nützt mir ein volles Haus, wenn booking.com die Sahne abschöpft?

Die Wahrheit ist für manche Zeitung nicht mehr wichtig…

… denn anders ist es nicht zu erklären, warum man reißerisch eine Nachricht veröffentlicht, die tendenziell die Fremdenfeindlichkeit der Deutschen anprangert, man es dann aber nicht mehr schafft, die Richtigkeit der Meldung und vor allem die objektive Wahrheit in diese Nachricht einfließen zu lassen. Was ist passiert?

Ein Video löst Empörung aus
Ein Video löst Empörung aus

Ein Video löst Empörung aus. Es zeigt, wie ein Dieb, der angeblich aus Hunger ein Brötchen gestohlen hat, „gewürgt“ wird. Angeblich ist er ein geistig behindertes Kind. Die Wahrheit ist eine andere – schreibt Die Welt

Besonders die TAZ hinterlässt hier einen Eindruck, den man nur  BILDhaftig aber bestimmt nicht wahrhaftig nennen kann.

Eine Glanzleistung der Oberflächlichkeit hinterlässt der Berliner Kurier mit dieser Schlagzeile: „Markthalle 9: Jungen nach Diebstahl gewürgt“

Hier die Erklärung der Markthalle auf facebook im Original

„Wir haben uns entschieden, dass wir uns zu einem Vorfall, der am 21. April in der Markhalle Neun passiert ist, öffentlich äußern möchten. Vorab entschuldigen wir uns für den in einem Handyvideo gezeigten Vorfall. Gewalt und Rassismus haben keinen Platz bei uns.
Um zur Aufklärung der Situation beizutragen folgende Erklärung:
Am 21. April wurden einem unserer Anbieter in der Markthalle Neun die gesamten Tageseinnahmen aus der Standkasse geklaut. Es handelte sich also nicht um den Diebstahl eines Brötchens, wie es ungeprüft und falsch in der Presse heißt. Der Täter war auch nicht Minderjährig, wie teilweise behauptet wird. Der junge Mann versuchte mit den Tageseinnahmen zu fliehen, wurde aber auf dem Weg nach draußen gestoppt. Die Polizei wurde verständigt und der junge Mann von zwei unserer Anbieter bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Dabei setzte er sich heftig zur Wehr und wurde handgreiflich. Erst als er den Widerstand aufgegeben hatte, setzt das verbreitete Handyvideo ein. Der Standbetreiber hat den Verdächtigen mit einem Griff im Nacken festgehalten.
Wir nehmen den Vorfall ernst und wollen das Verhalten und die Aussagen, die das Handyvideo im weiteren Verlauf dokumentiert, keineswegs verharmlosen. Es kommt häufiger vor, dass Diebe versuchen, unseren Standbetreibern ihre Tageseinnahmen zu stehlen. Wir können und wollen unseren Standbetreibern nicht verbieten, sich dagegen im Rahmen des rechtlich zulässigen zur Wehr zu setzen. Als Betreiber der Markthalle sehen wir uns aber auch in der Pflicht, darauf hinzuwirken, dass die Verhältnismäßigkeit dabei gewahrt bleibt. Dies wurde bei dem gestrigen Vorfall von der Polizei zwar bereits bestätigt, wir werden dies aber mit unseren Händler auch noch einmal diskutieren. Auch die Aussagen in dem Video werden wir selbstverständlich noch einmal mit den betroffenen Personen besprechen.“

Die Berliner Zeitung,  die einzige, die wirklich ordentlich recherchiert hat schreibt dann:

Die Berliner Polizei hat diese Schilderung der Markthallen-Betreiber bestätigt. Der Täter sei kein Kind, sondern ein 25-jähriger Mann, der die Tat bei der Vernehmung zugegeben habe und gegen den nun Anzeige erstattet worden sei, so Polizeisprecherin Kerstin Ziesmer.

„Der Dieb hat bisher laut Polizei keine Anzeige gegen den Standbetreiber erstattet, der ihn an dem Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr festgehalten hat. Der Standbetreiber habe sich korrekt verhalten, so Ziesmer. Er habe den Dieb weder geschlagen, gewürgt oder misshandelt. „