Archiv der Kategorie: Mein Senf dazu

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Uuuuuups – «Neo Magazin Royale», die kleinen Scheißerchen

Unbestreitbar ist, dass die  Veranstaltung in Zagreb 2013 tatsächlich statt fand, streitbar aber ist, dass das Video echt ist denn, zu YouTube hoch geladen wurde das Video erst am 12. Februar 2015 und somit mehr als zwei Jahre nach dem Auftritt. Schon komisch oder?

Aber egal was tatsächlich wa(h)r – Varoufakis hat nicht den Deutschen den Stinkefinger gezeigt, sondern der deutschen Regierung und der Europäischen Zentralbank.

Denn eins ist klar – die Politik der vergangenen griechischen Regierungen und der EZB haben letztlich zu der Misere geführt, so dass jeder Grieche – egal ob Säugling oder Greis, sagenhafte 26.500 € Schuldenlast zu tragen hat.

“Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld” – Prost!

Das Kopftuch-Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Was für eine Katastrophe!

Ein bekleidungsbasiertes Bekenntnis, zu welcher Religion auch immer, gehört keinesfalls in eine staatliche Schule.

Lehrer/innen an staatlichen Schulen müssen sich durch ihre Person, ihr Verhalten und ihr Äußeres, weltanschaulich neutral  verhalten, denn sie stehen an staatlichen Schulen für die weltanschauliche Neutralität des Staates!

Quelle: Der Tagesspiegel am 25.09.2003

Viele Religionen begegnen Menschen, die ihnen nicht folgen, im besten Fall mit Geringschätzung. Andersgläubige oder – was noch schlimmer ist – Atheisten gelten in einigen Religionen sogar als minderwertig oder noch viel schlimmer, als Feind.
Plädoyer für Trennung von Staat und Kirche lesen…

Übrigens – im Koran und der Bibel findet sich keine einzige Passage, die Frauen auffordert oder sogar zwingt, den Kopf zu bedecken.

Das Bundesverfassungsgericht hat hier kein Urteil für die Gleichheit vor dem Gesetz gefällt, sondern ist für die Privilegien der Religionen und der Religiösen eingetreten. Ein krasses Fehlurteil und eine große Ungleichheit auf Kosten der weltanschaulichen Neutralität des Staates.

Facebook ist gefährlicher als Google

Ich halte die Position von Facebook sogar für viel gefährlicher als die von Google. Wer Google nicht benutzen möchte, kann problemlos andere Suchmaschinen verwenden. Facebook kann man hingegen nur ohne Verluste verlassen, wenn es die Freunde auch tun. Auch die Datenschutzproblematik ist hier wesentlich größer.

Quelle: Düsseldorf: Ökonom Justus Haucap über Google, Facebook und das Ende der Netzneutralität.

Justus Haucap

Justus Haucap

Justus Haucap ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Er ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Gründungsdirektor des Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) und war bis 2012 Vorsitzender der Monopolkommission.

 

Was der Mann da sagt ist ja nicht neu, aber es ist nun wirklich an der Zeit, Facebook an die Kette zu legen. Wem gehört eigentlich Facebook? Ja richtig – nicht denen die Facebook ausmachen, nämlich den Mitgliedern, sondern Aktionären, die damit fett Kohle machen…

Wäre das nicht ein Grund Facebook endlich tschüss zu sagen?

 

 

Zu doof fürs Internet?: Facebook-Nutzer merken nicht, dass sie im Netz sind!

“Auf Facebook sind wir alle wie Pachtbauern, die das Land mit unserer Arbeitskraft bewirtschaften. Aber der Boden gehört jemand anderem.”

Zu doof fürs Internet?: Facebook-Nutzer merken nicht, dass sie im Netz sind - CHIP

Quelle: Zu doof fürs Internet?: Facebook-Nutzer merken nicht, dass sie im Netz sind – CHIP.

Neue Studien belegen, dass Millionen Facebook-Nutzer Internet und das Soziale Netzwerk für zwei verschiedene Dinge halten. Das war Forschern aufgefallen, nachdem von ihnen Befragte angegeben hatten, dass sie das Internet deutlich weniger nutzen, als Facebook.

Ehrlich gesagt – das war zu befürchten!
Wenn Facebook Nutzer heute bereits durchschnittlich eine  Verweildauer pro Nutzer von zehneinhalb Stunden pro Monat haben ist das so wie es mit Statistiken so ist. Meine Verweildauer ist max. 1 Min. pro Monat und die übrigen 10:29 h hat dann doch ein Anderer.

Im Durchschnitt war der Wassergraben 1m tief – trotzdem ersoff die Kuh Elsa…

 

Nachdenkbilder

Pazifisten aller Länder vereinigt Euch…

Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk retten will, muss den Rundfunkbeitrag abschaffen

Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung

Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung

Der wissenschaftliche Beirat beim BMF (Bundesministerium der Finanzen) hat ein Gutachten zum Thema „Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung“ erarbeitet und am 18.12.2014 veröffentlicht. Mit dreimonatiger Verspätung, denn das Gutachten ist vom Oktober 2014! Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

“Aufgrund der technischen Entwicklung sieht der Beirat geänderte Bedingungen für das Informationsmedium Rundfunk. Für ein zukunftsfähiges System des öffentlichen Rundfunks empfiehlt er, dem Subsidiaritätsprinzip mehr Gewicht zu geben: Der öffentlich-rechtliche Anbieter sollte nur da auftreten, wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist.”
Quelle

In der Kurzfassung der Studie heißt es:

“Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst. Die Zahl der Programmkanäle ist technologisch bedingt stark angestiegen, die Eintrittskosten für neue Programmanbieter sind rapide gesunken, durch die verstärkte Nutzung des Internets als Informationsmedium kommt es zu Überlappungen zwischen Print- und Rundfunkmarkt.
Angesichts der technischen Entwicklung gibt es kaum noch Gründe, warum der Rundfunkmarkt wesentlich anders organisiert sein sollte als der Zeitungsmarkt, der durch ein breites privates Angebot und Subskriptionsmodelle (im Sinne von Abonnement) gekennzeichnet ist. Nach Ansicht des Beirats gibt es daher gute Gründe für einige Reformen im Rundfunkbereich”

Die Studie kommt zu dem Ergebnis:

“Erstens sollte ein zukunftsfähiges System des öffentlichen Rundfunks dem Subsidiaritätsprinzip mehr Gewicht geben; die öffentlich-rechtlichen Anbieter sollten nur da auftreten, wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist.

Zweitens sollte im öffentlichen Rundfunk auf die Werbefinanzierung komplett verzichtet werden, da ansonsten die Fehlanreize der Programmgestaltung, die mit dem öffentlichen-rechtlichen Rundfunk beseitigt werden sollen, gleichsam durch die Hintertür wieder eingeführt werden.

Drittens sollte sich der Gesetzgeber entweder für eine klare Finanzierung aus dem allgemeinen Haushalt oder für eine moderne Nutzungsgebühr, die beispielsweise dem Subskriptionsmodell im Zeitungsmarkt folgt, entscheiden.

Viertens ist eine größere Transparenz durch die Publikation von Kenngrößen dringend notwendig, um die Kosteneffizienz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu fördern.”

Ein klares Ergebnis! Also keine Schlagerparaden und Volksmusiksendungen, keine Sportübertragungen von Fußball bis Springreiten und keine “Unterhaltungssendungen” aller Art? Vermutlich wird es aber  soweit nicht kommen.

Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten betreiben 22 Fernsehkanäle sowie 67 Radioprogramme und solange Kultursendungen und Auslandsjournale nur Sendeplätze nach 23 Uhr bekommen, weil unfähigen, abgehalfterte Politikern einen Altersruhesitz in den Sendern frei gehalten wird, kann sich das System nicht reformieren.
Der Zugriff der Politik auf IHREN “Staatsrundfunk” muss entkoppelt werden. Die Gefahr des gleich-geschalteten Rundfunks ist allgegenwärtig und leider heute schon real.

Vermutlich wird diese Studie in der untersten Schublade landen und es liegt auch an uns, dass das nicht passiert!

Detekt: Open-Source-Tool macht Jagd auf Staatstrojaner

Eine neue Software soll acht verschiedene Staatstrojaner entdecken. Der Name “Detekt” ist Programm: Entfernen kann man die gefundenen Schädlinge nicht. Die Entwickler empfehlen professionelle Hilfe.Der Verein Digitale Gesellschaft hat zusammen mit Amnesty International und der EFF ein Werkzeug veröffentlicht, das Windows-Computer nach Spuren bekannter Staatstrojaner durchsucht.

Detekt: Open-Source-Tool macht Jagd auf Staatstrojaner | heise online

Detekt ist Open Source und soll FinFisher/FinSpy, Gh0st, das Remote Control System des Hacking Teams, BlackShades und weitere Schadsoftware entdecken. Ziel ist es, den Nutzer vor der Software zu warnen – das Entfernen steht nicht auf dem Programm. Stattdessen empfehlen die Entwickler, sich die Unterstützung eines Experten zu sichern; im schlimmsten Fall soll man den betroffenen Rechner entsorgen.

via: Detekt: Open-Source-Tool macht Jagd auf Staatstrojaner | heise online.