Archiv des Autors: Herbergsvater

Über Herbergsvater

Die wichtigste Zeit im Leben ist die Lebenszeit

Brandenburg – höchste Grunderwerbssteuer bundesweit

Ab 1. Juli steigt die Grunderwerbssteuer im Land Brandenburg auf 6,5 Prozent – das ist der höchste Steuersatz bundesweit. Die Erhöhung entspricht einem Plus von 30 Prozent und schlägt sich kräftig auf die Kosten für den Neubau von Wohnungen nieder.

Brandenburg erhöht Grunderwerbsteuer Quelle: PNN

Man kann für diese Wurschtelpolitik dieser rot-roten Landesregierung von SPD und Linken nur noch Abscheu empfinden. Gerade diese Parteien wollen für sich die soziale Kompetenz in Anspruch nehmen und bewirken das Gegenteil. Insbesondere Potsdam trifft die erneute Steuererhöhung ins Mark, denn hier hat die SPD zusammen mit der Rathauskoalition auch die Erhöhung der Grundsteuer B beschlossen.

Das heißt im Klartext, die Miete bestehender Mietverträge wird steigen und die Gesamtkosten für den Bau neuer Wohnungen werden sich deutlich erhöhen und somit dann auch die Miete. Eigentumswohnungen oder gar Häuschen sind für kleine Einkommen schon jetzt und  für mittlere Einkommen zunehmend unbezahlbar.

Das fördert die weitere Spaltung der Gesellschaft – Danke Genossen!

Neubauten kosten ab elf Euro je Quadratmeter und Monat
Auch kommunale, dem Gemeinwohl verpflichtete Wohnungsunternehmen können nach eigenen Angaben keine Wohnungen für weniger als elf Euro nettokalt pro Quadratmeter und Monat errichten und führen das auf die zuletzt stark gestiegenen Belastungen durch die öffentliche Hand zurück: Grunderwerbsteuern sowie Vorschriften und Regulierungen zum Wärme- oder Feuerschutz.
Quelle: PNN

booking.com – die Übermacht wird zur Gefahr

“In der Branche wächst die Kritik am Marktführer.  Immer mehr Hoteliers beklagen die Übermacht des Champions, fühlen sich zum Handlanger degradiert. Systematisch schneide booking.com sie von den eigenen Kunden ab und zwinge sie zu absurden Rabattrunden. In diversen Ländern Europas haben sich die Kartellbehörden eingeschaltet….

Booking.com arbeitet daran,  ein perfektes Ökosystem rund ums Hotel aufzubauen. Fehlt nur noch, dass booking.com den Zimmerschlüssel aushändigt. Aber auch das ist wohl nur eine Frage der Zeit. Den Code zum Türöffnen aufs Smartphone schicken? Das wird kommen!
Den Hoteliers bleibt am Ende kaum mehr, als die Betten frisch zu beziehen und zu hoffen, dass booking.com wieder Gäste schickt.”
Quelle gekürzt aus: Manager Magazin

© booking.com

Das meint das Manager Magazin zur Übermacht von booking.com.  Nun muss an dieser Stelle noch hinzufügt werden, dass booking.com schon jetzt 12-15% Provision von den Hoteliers  kassiert und das zu vermuten ist, dass dies erst die unterste Marge ist. Hat booking.com erreicht wonach es strebt, dürften bis zu 50% Provision normal werden. Booking.com hat jetzt schon bei vielen Hotels die Macht sie zu füllen oder leerstehen zu lassen. Eine ganze Branche macht sich freiwillig abhängig von der Krake booking.com.

Erst in den letzten Tagen hat booking.com zum nächsten Schlag ausgeholt.  Unter dem Deckmantel der Online-Kriminalität hat booking.com eine “Verschlüsselung” der Email Adressen (etwa so: 6534543525-tzmz.gdfg.8pf6.artd@guest.booking.com) der buchenden Gäste vorgenommen und bezeichnet das als “nutzerfreundliche Lösung für unsere Partner und Kunden”.

Dahinter steht aber einfach nur die Absicht, sämtliche Kommunikation mit dem Gast über booking.com Server laufen zu lassen und ich unterstelle auch, dass booking.com schamlos mitlesen möchte was wir unseren Gästen mitteilen wollen und müssen. Zugleich zwingt der “Dienstleister (booking.com) den Auftraggeber (Hotelier)” – ja liebe Kollegen, dass ist die eigentliche Konstellation, zur Kommunikation mit Gästen über das Extranet von booking.com Da kommt dann schnell mal ein Stündchen zusätzlich pro Tag zusammen. Das bedeutet aber auch, dass booking.com uns von wichtigen Kundendaten abschneidet. Und auch hier ist zu vermuten, dass dies erst der Anfang ist. Hat booking.com seine Marktmacht noch weiter ausgebaut, werden sie weitere Hemmnisse einbauen, die die Abhängigkeit der Hoteliers noch weiter verstärken.

Eigentlich bleibt uns nur noch ein Weg aus dem Dilemma – raus aus booking.com
Lieber eine Ende mit Schrecken – als ein Schrecken ohne Ende.
Was nützt mir ein volles Haus, wenn booking.com die Sahne abschöpft?

Die Wahrheit ist für manche Zeitung nicht mehr wichtig…

… denn anders ist es nicht zu erklären, warum man reißerisch eine Nachricht veröffentlicht, die tendenziell die Fremdenfeindlichkeit der Deutschen anprangert, man es dann aber nicht mehr schafft, die Richtigkeit der Meldung und vor allem die objektive Wahrheit in diese Nachricht einfließen zu lassen. Was ist passiert?

Ein Video löst Empörung aus

Ein Video löst Empörung aus

Ein Video löst Empörung aus. Es zeigt, wie ein Dieb, der angeblich aus Hunger ein Brötchen gestohlen hat, “gewürgt” wird. Angeblich ist er ein geistig behindertes Kind. Die Wahrheit ist eine andere – schreibt Die Welt

Besonders die TAZ hinterlässt hier einen Eindruck, den man nur  BILDhaftig aber bestimmt nicht wahrhaftig nennen kann.

Eine Glanzleistung der Oberflächlichkeit hinterlässt der Berliner Kurier mit dieser Schlagzeile: “Markthalle 9: Jungen nach Diebstahl gewürgt”

Hier die Erklärung der Markthalle auf facebook im Original

“Wir haben uns entschieden, dass wir uns zu einem Vorfall, der am 21. April in der Markhalle Neun passiert ist, öffentlich äußern möchten. Vorab entschuldigen wir uns für den in einem Handyvideo gezeigten Vorfall. Gewalt und Rassismus haben keinen Platz bei uns.
Um zur Aufklärung der Situation beizutragen folgende Erklärung:
Am 21. April wurden einem unserer Anbieter in der Markthalle Neun die gesamten Tageseinnahmen aus der Standkasse geklaut. Es handelte sich also nicht um den Diebstahl eines Brötchens, wie es ungeprüft und falsch in der Presse heißt. Der Täter war auch nicht Minderjährig, wie teilweise behauptet wird. Der junge Mann versuchte mit den Tageseinnahmen zu fliehen, wurde aber auf dem Weg nach draußen gestoppt. Die Polizei wurde verständigt und der junge Mann von zwei unserer Anbieter bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Dabei setzte er sich heftig zur Wehr und wurde handgreiflich. Erst als er den Widerstand aufgegeben hatte, setzt das verbreitete Handyvideo ein. Der Standbetreiber hat den Verdächtigen mit einem Griff im Nacken festgehalten.
Wir nehmen den Vorfall ernst und wollen das Verhalten und die Aussagen, die das Handyvideo im weiteren Verlauf dokumentiert, keineswegs verharmlosen. Es kommt häufiger vor, dass Diebe versuchen, unseren Standbetreibern ihre Tageseinnahmen zu stehlen. Wir können und wollen unseren Standbetreibern nicht verbieten, sich dagegen im Rahmen des rechtlich zulässigen zur Wehr zu setzen. Als Betreiber der Markthalle sehen wir uns aber auch in der Pflicht, darauf hinzuwirken, dass die Verhältnismäßigkeit dabei gewahrt bleibt. Dies wurde bei dem gestrigen Vorfall von der Polizei zwar bereits bestätigt, wir werden dies aber mit unseren Händler auch noch einmal diskutieren. Auch die Aussagen in dem Video werden wir selbstverständlich noch einmal mit den betroffenen Personen besprechen.”

Die Berliner Zeitung,  die einzige, die wirklich ordentlich recherchiert hat schreibt dann:

Die Berliner Polizei hat diese Schilderung der Markthallen-Betreiber bestätigt. Der Täter sei kein Kind, sondern ein 25-jähriger Mann, der die Tat bei der Vernehmung zugegeben habe und gegen den nun Anzeige erstattet worden sei, so Polizeisprecherin Kerstin Ziesmer.

“Der Dieb hat bisher laut Polizei keine Anzeige gegen den Standbetreiber erstattet, der ihn an dem Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr festgehalten hat. Der Standbetreiber habe sich korrekt verhalten, so Ziesmer. Er habe den Dieb weder geschlagen, gewürgt oder misshandelt. “

Forever Now Festival Berlin – 3.–6. September 2015

Erkennen, wo ich stehe – Verstehen, was das Beste ist, das ich tun kann. Und es tun.

forever now festivalKörper, Beziehungen, Gesellschaft, Politik: Alles verändert sich ständig. Deshalb ist der Begriff der Transformation für uns so wichtig. Wir wollen die Transformationsprozesse bewusst machen. Wir wollen aktiv werden, wir wollen handeln, wir wollen gestalten. Wir wollen das Individuelle und das Kollektive, das Große und das Kleine, verantwortliches Handeln und gute Laune verbinden. Teillösungen sind nicht ausreichend. Forever Now steht für einen holistischen Ansatz, denn das Neue entsteht genau an den Schnittstellen.

via: Forever Now Festival Berlin – Forever Now Festival – CELEBRATING TRANSFORMATION – September 3-6, 2015, Berlin 4 Days – 6 Keynotes – 12 Music Acts – 30 Workshops – 40 Meditation Classes – 80 Yoga Classes – 20 Foodtrucks : Forever Now Festival Berlin.

Potsdam – die schönste Stadt der Welt ;-)

da-will-ich-hin

Potsdam, da will ich hin! 08.11.2014 | 28:45 Min. | Verfügbar bis 08.11.2015 | Quelle: SR

Geografisch liegt Potsdam in einer eiszeitlich geprägten Wald- und Seenlandschaft. Diese ist charakterisiert durch den Wechsel von breiten Talniederungen und Moränenhügeln. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der Kleine Ravensberg mit 114 m und die tiefste Stelle sind die Havelgewässer mit 29 m ü. NN. Das Stadtgebiet besteht heute zu rund 75 Prozent aus Grün-, Wasser- und Landwirtschaftsfläche, 25 Prozent sind bebaut. Insgesamt befinden sich über 20 Gewässer in Potsdam.

Die Potsdamer Kulturlandschaft ist ein einzigartiges Ensemble von Schlössern, Parks, Kirchen, Straßen, Toren, Plätzen, Gärten und Häusern inmitten riesiger Wälder, Hügel, Flüssen und Seen. Jahrhundertelang wurde genau hier, preußische und deutsche Geschichte geschrieben. Die einmalige Symbiose von Kunst und Natur, von Landschaft, Architektur und Gartengestaltung findet man weltweit nur an einem Ort – Potsdam.

Potsdam liegt direkt vor den Toren Berlins und steht manchmal etwas im Schatten der Millionenmetropole. Völlig zu Unrecht, denn die ehemaligen Residenzstadt der Preußenkönige hat auch heute einiges zu bieten. Am bekanntesten ist zwar die Sommerresidenz des Alten Fritz – Schloss und Park Sanssouci. Und wer weiß schon, dass die Bildergalerie gleich neben dem Schloss Sanssouci, der erste Museumsbau Europas war?

Fast genau so berühmt, ist das holländische Viertel im Herzen von Potsdam, ein ganzes Stadtviertel, das zwischen 1733 und 1742 im Zuge der zweiten Stadterweiterung unter Leitung des holländischen Baumeisters Johann Boumann erbaut wurde. Es gilt als größtes zusammenstehendes Bauensemble und Kulturdenkmal holländischen Stils außerhalb der Niederlande in Europa.

Wer mehr Action braucht wird im Filmpark Babelsberg fündig und kann sich auf die Suche nach George Clooney machen. Er dreht nämlich regelmäßig in den Filmstudios. Auf dem Gelände befindet sich auch die Kulisse seines letzten Films The Monuments Men. Seit 1912 wurde in Babelsberg große Filmgeschichte geschrieben. Hier entstanden Filme wie Metropolis, Der Blaue Engel und Die Legende von Paul und Paula.

Potsdam ist umgeben von Wald und Wasser, hübsch, ruhig, gemütlich, mit Brandenburgern die Ihre Wurzeln in der ganzen Welt haben und Potsdam immer spannender machen und es gibt jede Menge Kultur und eine unvergleichliche Anzahl von Sehenswürdigkeiten.

 

 

Das Krongut Bornstedt soll verkauft werden – oder nicht?

“Keine Busse in dieser Straße!”, fordern die Anwohner der Ribbeckstraße in Potsdam mit einem Banner. Kurz dahinter liegt das Krongut an diesem Montag verlassen im Nieselregen. Der Berliner Großgastronom Josef Laggner betreibt es seit 2008, hat es allerdings am Freitag im Immobilienteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Verkauf angeboten.

Quelle: Das Krongut Bornstedt soll verkauft werden – oder nicht? | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Kommentar:
“Dass Touristenbusse nicht direkt vor die Tür fahren dürfen, ist für Laggner nicht nachvollziehbar. Busreisende seien in der Regel ältere Menschen, denen man nicht zumuten könne, weite Strecken zu laufen”

Fakt ist, der “unzumutbare” Fußweg vom , extra für das “Krongut Bornstedt” neu erbauten Parkplatz, beträgt laut google Maps ca. 500m und vom Parkplatz Sanssouci sind es ebenfalls 500m und nicht 750m. Das ist mal eben ein Zuschlag von 50%, passt aber zu Laggner, der es mit diesen Dingen offensichtlich nicht so genau nimmt.

Diese 6 Minuten Fußweg sind also nun die Ursache für den Untergang des “Krongut Bornstedt”? Oder liegt es vielleicht doch an Laggners fehlenden Konzepten?

Mich erinnert das “Krongut Bornstedt” jedenfalls immer an ein bayrisch-österreichisches Traktorenmuseum mit Holzbudenromantik, wo Hochzeiten,  Oktoberfest und Après-Ski-Parties noch für Umsatz sorgen müssen. Und dann auch dieses “Kasse machen”, überteuerte Speisen und Getränke und oft genug auch Eintrittsgeld ist wohl doch Vielen zu viel!

Aber erwarten die Besucher und Gäste wirklich dieses Ambiente im “Krongut Bornstedt” das immerhin zum Ensemble der weltbekannten Schlösser und Gärten von Potsdam Sanssouci gehört?

Wo bleibt denn das “Brandenburgische” am Krongut?
Warum kein Frühlingsfest, Blütenfest, Kartoffelfest, Erntedankfest, Stadtteilfest, Brauereifest, Weinfest, wo sind die Märkte, wo die Kindertage, wo die Familientage, warum wird die Seebühne nicht bespielt, wo sind die (Verkaufs)Ausstellungen, wo die Künstler?
Schon einmal war das “Krongut Bornstedt” ein Künstlerhof mit Schriftstellern, literarischen Zirkeln und Malern. Das ist zwar über 100 Jahre her aber man darf ja noch träumen…

Quo vadis “Krongut Bornstedt”?

Uuuuuups – «Neo Magazin Royale», die kleinen Scheißerchen

Unbestreitbar ist, dass die  Veranstaltung in Zagreb 2013 tatsächlich statt fand, streitbar aber ist, dass das Video echt ist denn, zu YouTube hoch geladen wurde das Video erst am 12. Februar 2015 und somit mehr als zwei Jahre nach dem Auftritt. Schon komisch oder?

Aber egal was tatsächlich wa(h)r – Varoufakis hat nicht den Deutschen den Stinkefinger gezeigt, sondern der deutschen Regierung und der Europäischen Zentralbank.

Denn eins ist klar – die Politik der vergangenen griechischen Regierungen und der EZB haben letztlich zu der Misere geführt, so dass jeder Grieche – egal ob Säugling oder Greis, sagenhafte 26.500 € Schuldenlast zu tragen hat.

“Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld” – Prost!