Bettensteuer in Potsdam erst mal vom Tisch

Am Mittwoch tagte das Stadtparlament und machte seinem Namen alle Ehre. Für die Bettensteuer gab es 17 Ja- und 23 Nein-Stimmen. Für die Tourismusabgabe stimmten sogar nur acht Stadtverordnete. Die Bettensteuer wäre ausschließlich von den Hoteliers zu entrichten gewesen. An der Tourismusabgabe hätten sich alle beteiligen müssen, die am Tourismus verdienen. Nun „droht Potsdam der Parkeintritt für Sanssouci“ schreibt die MAZ

Schloss Sanssouci mit anderen Augen
Schloss Sanssouci mit anderen Augen

Der Parkeintritt ist jedoch nur ein Druckmittel für die Schlösserstiftung SPSG und deren GF Dogerloh aber völliger Quatsch?

Die läppische Million kann Dogerloh im Schlaf einnehmen – er muss nur wollen!!

Und irgendwie haben manche auch Probleme mit der Mathematik oder hält man uns alle für blöd?

Wenn also der Parkeintritt 2 Euro kosten soll, dann sind das bei 3,5 Millionen Besuchern doch wohl 7 Millionen Euro. Will mir denn jemand erzählen, dass es 6 Millionen Euro Kosten verursacht um eine Million einzunehmen? Wenn das aber so sein soll bewerbe ich mich gerne für diesen Job.

Also 2 Euro sind eigentlich Quatsch. Tatsächlich kann Dogerloh aber ganz nebenbei eine Million zusätzlich einnehmen, wenn jährlich 600.000 Besucher die Schlösser Sanssouci und Neues Palais besuchen, muss man nur die Eintrittspreise leicht anheben – das war’s. Alles ist vorhanden was es an Infrastruktur braucht und wenn man die freiwilligen Parkeintrittsautomaten umfunktioniert zu Fotoerlaubnis*-Automaten kommt schnell die zweite Million zusammen – so macht man das Herr Dogerloh – gern geschehen !

* setzt Erweiterung der Fotoerlaubnis auf Außenanlagen und Schlösser voraus
Gültig für einen Tag in allen Schlössern und Außenanlagen
Nur für private Nutzung. Nicht zur Veröffentlichung.
Innerhalb der Schlösser ohne Blitz, ohne Stativ.

2 Gedanken zu “Bettensteuer in Potsdam erst mal vom Tisch

  1. Warum ist ein Parkeintritt bloß eine Drohung? Für den städtischen Park verlangt die Stadt ja auch Eintritt.
    Da kommen Millionen mit dem Auto nach Potsdam, parken die Straßen rund um Sanssouci zu und fahren nach dem Parkbesuch wieder weg. Die privaten Hotelgäste in Potsdam sollen aber eine Bettensteuer als Ersatz für den Parkeintritt zahlen.
    Wo ist eigentlich das Problem? Der freie Eintritt für ein paar tausend Potsdamer dürfte ja wohl machbar sein.

  2. Der Parkeintritt darf nicht kommen! Das ist da Letzte was passieren darf! Und auch Bettensteuer oder Tourismusabgabe sind nun mal der falsche Weg. Dogerloh und Co. haben es in der Hand das Potential von zig Millionen Besuchern des Parkk Sanssouci zu nutzen. In mehreren Beiträgen habe ich bereits Lösungsvorschläge gemacht, die ohne Probleme sofort zu der benötigten Million führen würden…

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