Rentensysteme im internationalen Vergleich

Rentensysteme im internationalen Vergleich - DIA Vorsorge

Unsere Rente ist wirklich nur Mittelmaß!

Geht es um die Qualität der Altersvorsorge in Deutschland, so heißt es oft „Unsere Rente ist besser als ihr Ruf.“ Verglichen mit anderen Industrienationen kommt das deutsche Rentensystem allerdings deutlich schlechter weg und muss in punkto Angemessenheit, Nachhaltigkeit und Integrität sogar mit den Pensionssystemen von Schwellenländern konkurrieren.Von einer führenden Industrienation hätte man sicher anderes erwartet. Doch eine regelmäßig vorgenommene Studie stellt das deutsche Rentensystem auf eine Stufe mit den Systemen von Schwellenländern wie Brasilien und Mexico.

Quelle: Rentensysteme im internationalen Vergleich – DIA Vorsorge.

Mein Senf dazu:

Was ist eigentlich so schwer an einer gerechten Rente? Es gibt doch objektiv betrachtet nur ein System das wirklich funktioniert und das ist das Solidarsystem – aber wieso funktioniert das in Deutschland nicht?

Was ist gerecht? Ist es gerecht, ein Rentensystem zu haben, dass Altersarmhut befördert? Ist es gerecht eine Rentensystem zu haben, dass für viele Rentner bedeutet, dass die Rente nicht zu Leben reicht? Ist es gerecht ein Rentensystem zu haben, dass 1/4 der Rentner in besonderer Weise bevorzugt mit Renten, die über dem Durchschnitt des Einkommens von Familien liegen?

Das aktuelle Rentensystem ist jedenfalls alles andere als gerecht und schon gar nicht solidarisch! Und die Betriebsrente? Heute schon kann man sagen, das ist ein Auslaufmodell. Und was ist mit Kapital gedeckten Versicherungen? Nun, das vergessen wir mal schnell wieder bei diesen Zinsen. Es wird nicht funktionieren!

Was muss geschehen? Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten, schwierig ist nur die Umsetzung gegen den Widerstand der Besserverdienenden und anderen Gewinnern des derzeitigen Rentensystems.

1. Das bestehende “Solidarsystem” muss auf ein ECHTES Solidarsystem upgedatet werden und das bedeutet ALLE Mitglieder der Gesellschaft müssen von dem erzielten EINKOMMEN -egal wie und wo es erzielt wird- ihren Solidarbeitrag zur Rentenversicherung beitragen. Das Positive – dieser würde  in Prozenten deutlich niedriger sein als jetzt, das “Negative” – alle Einkommen müssen ran – ohne Bemessungsgrenze – und von Anlagegewinnen bis Zinsen.

2. Die Rentenhöhe beginnt bei einer Mindestrente, die jährlich nach dem Lebenshaltungsindex errechnet wird und endet mit der Mindestrente.
Mit dieser Methode, haben alle zukünftigen Rentner eine ausreichende Absicherung im Alter,  können aber nun in ihrem Erwerbsleben, durch die frei werdenden finanziellen Möglichkeiten, eine zusätzliche Vorsorge  für den Aufbau einer weiteren Säule zur Altersabsicherung aufbauen.

Und 3. muss das System gleitend und mit kleine Schritten innerhalb von einer Generation eingeführt werden. So haben alle Zeit sich darauf einzustellen und niemand wäre benachteiligt.

 

Wir werden alle verlieren

Bettensteuer in Deutschland

Bettensteuer in Deutschland

Wer ist gegen Schulen? Wer ist gegen Bildung?

Das man Politikern nachsagt sie wären verlogen, bestätigt sich mal wieder überdeutlich bei Thema Bettensteuer.

War es im letzten November noch die Vermeidung des Parkeintritts für Sanssouci, ist es jetzt das Potsdamer Bildungspaket.

Aber um es noch mal erinnerlich zu machen, es war der OB Jakobs, der unter dem Druck der Nötigung von Dogerloh nachgab und jährlich 1 Mio. Euro aus dem Potsdamer Haushalt zusätzlich an die Schlösserstiftung verschenkt. Zur Abwehr des Parkeintritts, gaukelt man uns vor aber wetten, dass der Parkeintritt trotzdem kommt? Bei 18 Mio. Tagestouristen pro Jahr entstehen natürlich auch hier Begehrlichkeiten. Die Kosten des Kulturerbes laufen schon längst aus dem Ruder. Viel zu wenig Geld für viel zu viel Kulturerbe.

Die Gier nach neuen Steuern, ist bei SPD, Grünen, Potsdamer Demokraten und LINKEN, einfach zu groß und die Dummheit leider auch, denn das Beherbergungsgewerbe Potsdams wird keine freiwilligen Leistungen mehr für die Stadt erbringen und vermutlich wird auch das Sponsoring für die Stadt und deren Vereine ausbleiben.

Die gebündelte Kraft der Beherbergungsunternehmen und vermutlich viel Geld, wird ver(sch)wendet werden um gegen die Stadt zu klagen und am Ende werden alle verlieren – außer die Rechtsanwälte.

Sicher verlieren werden aber die Sportvereine und die Kultur, die auf Sponsoring verzichten müssen, verlieren werden die Touristen die in Potsdam übernachten, denn die müssen die Steuer letztlich bezahlen, verlieren wird auch die Tourismusbranche – nämlich Gäste und verlieren wird auch die Politik, denn die vermeintlich eingenommene Bettensteuer ist teurer erkauft als die Einnahmen daraus.

Sollte es mal Vertrauen in die Stadtpolitik gegeben haben – geschenkt, das ist nun wirklich im Eimer.

In unheiliger Allianz, haben SPD, Grüne, ein Lobbyverein der Stadthändler Namens “Potsdamer Demokraten” und die LINKE mit der Stimmenthaltung sich gegen das Beherbergungsgewerbe, gegen den Tourismus als wichtigsten Wirtschaftszweig der Stadt positioniert.

Ralf Dammann
Quartier Potsdam Hostel

Wie wir manipuliert werden – oder die akute Kriegsgefahr in der Ukraine

Ukraine conflict and influence of the EU

Ukraine conflict and influence of the EU

Europas zweitgrößter Staat ist ein geopolitischer Brennpunkt.
Noch nie in der Nachkriegsgeschichte des 2. Weltkriegs, war ein Krieg mit Russland wahrscheinlicher als heute. Das Säbelrasseln der USA und der NATO verschärft sich täglich.  Der Westen fördert die Unzufriedenheit in der Bevölkerung und macht Neonazis hoffähig. Die Proteste gipfelten in einem nationalistischen Umsturz. Widerstand formiert sich, das Land steht vor einer Zerreißprobe.

 

Der Aggressor heißt NATO
Die Länder, die bis heute eine Vielzahl von fortgesetzten Völkerrechtsbrüchen begehen – darunter der Überfall auf die Bundesrepublik Jugoslawien 1999, die Invasion Afghanistans 2001 und des Irak 2003, die Anerkennung der Eigenstaatlichkeit des Kosovo 2008 –, schämen sich nicht, offensichtlich mit anderem Maß zu messen, wenn sie das Handeln Russlands beurteilen.

Dieselben, die weismachen wollen, dass deutsche Sicherheitsinteressen im weit entfernten Afghanistan verteidigt werden, sprechen Russland das Recht ab, seine unverkennbaren Sicherheitsinteressen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wahrzunehmen. Der Anschluss der Krim an die Russische Föderation ist ohne eine einzige gewalttätige Handlung seitens Russlands im Einvernehmen mit der großen Bevölkerungsmehrheit auf der Krim vonstatten gegangen. mehr…

Von Jugoslawien bis Syrien führen USA, NATO und EU ununterbrochen Kriege – immer unter demonstrativer Missachtung und Verletzung des Völkerrechts.

Stehen wir vor einem neuen Krieg? Stehen wir am Anfang vom Ende?

Gelenkte Empathie

Ursprünglich veröffentlicht auf Die Propagandaschau:

In den US-treuen, gleichgeschalteten deutschen Medien war vor zwei Tagen kollektiver Trauertag angesagt. Grund war nicht etwa ein neues Massaker der NATO an Zivilisten in Afghanistan, keiner der unzählbaren Bombenanschläge im Irak und auch kein weiteres von der Frontex versenktes Flüchtlingsboot. Grund war natürlich keines der aktuellen Verbrechen an Unschuldigen, in das der Westen, NATO oder EU verwickelt wären. Diese Verbrechen landen schon in dem Moment in dem sie öffentlich werden, mit dürren Worten, widerwillig und pflichtschuldig dahingerotzt, in den hinteren Seiten des hektischen Datennirvanas. Es wird alles getan, um sie der Aufmerksamkeit der Leser zu entziehen.

Das Gleiche gilt für Bomben und Terror in Russland wie wir hier bereits berichtet hatten oder wie es Berlino1010 in seinem Blog im “Freitag” aus seiner Sicht darlegte. Russen sind in deutschen Medien Opfer zweiter oder dritter Klasse. Selbst der Ski-Unfall eines deutschen Sportlers wird als wichtiger betrachtet, als 30 von Terroristen…

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NEULAND-Doku – Was ist morgen noch privat? / Netz-Fundstück

Herbergsvater:

wer nichts zu verbergen hat, braucht doch keine Angst haben – oder?

Ursprünglich veröffentlicht auf Upgrade.me-Blog:

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Politbarometer – was soll uns das sagen?

Vor dem Bundeskanzleramt ist ein Rentner auf den Rücken gefallen. Angela Merkel hilft ihm auf: “Dafür müssen Sie nächstes Mal wieder CDU wählen.” Sagt der Rentner: “Gute Frau, ich bin auf den Rücken und nicht auf den Kopf gefallen.”

Mal sehen was Olaf Schubert dazu zu sagen hat:

Und jetzt kommt’s: 61 Prozent aller Befragten halten eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD für am ehesten geeignet, die anstehenden Probleme in Deutschland zu lösen. Das sehen nicht nur Mehrheiten der Anhänger von CDU/CSU (76 Prozent) und SPD (67 Prozent) so, sondern auch 64 Prozent derjenigen der AfD. Bei den Anhängern der Grünen sind es 44 Prozent, die diese Auffassung teilen, bei den Anhängern der Piraten allerdings nur 27 Prozent und bei denen der Linken 21 Prozent. Dass eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen dafür am besten geeignet sei, glauben hingegen nur 14 Prozent aller Befragten und 15 Prozent plädieren in dieser Frage für Rot-Rot-Grün. Letzteres sehen allerdings mehrheitlich nur die Anhänger der Linken so (62 Prozent; SPD-Anhänger: 19 Prozent; Grüne-Anhänger: 21 Prozent).

Quelle: www.heute.de/grosse-koalition-am-besten-geeignet-probleme-zu-loesen

61% – WOW, manchmal bereue ich, vor 25 Jahren nicht ausgewandert zu sein…

Bettensteuer in Potsdam so gut wie beschlossen

Die neue Rathauskoalition in Potsdam

Die neue Rathauskoalition in Potsdam

Im letzten Jahr musste die Bettensteuer noch zur Vermeidung des Eintrittgeldes im Sanssouci herhalten und wurde im November 2013, in der Stadtverordnetenversammlung  abgelehnt. Nur hatte sich Jakobs zu diesem Zeitpunkt schon verzockt. Da hatte er nämlich Dogerloh, dem GF der SPSG, dem man durchaus dem Vorwurf machen kann die Stadt Potsdam genötigt zu haben, schon eine Mio. € pro Jahr versprochen und per Vertrag besiegelt.

Keine vier Monate später werden die Begehrlichkeiten der Politik wieder formuliert. Diesmal müssen Schulneubauten und Bildung herhalten. Damit kann man schließlich alles begründen und es ist ein Totschlagargument erster Klasse! Wer ist denn bitte gegen Bildung und Schulneubauten?

So wird also demnächst die Bettensteuer beschlossen und gleich noch ein Erhöhung der Grundsteuer B, was nichts anderes heißt, als das die Mieten in Potsdam weiter steigen. Zum dringend benötigten Wohnraum allerdings, fällt unserem Politikerdensemble nichts weiter ein. Dies überlässt man den Semmelhaaks & Co, denen gehört halb Potsdam auch schon. Schulen allerdings, die eigentlich in Wohngebiete eingeplant und gebaut werden müssten, werden mal eben vergessen. Das kann man den Immobilienhaien ja schließlich nicht zumuten…

Aber ohne eigene Anstrengungen, ohne innovative Ideen, ohne Phantasie, ohne funktionierende Wirtschaft wird das nichts. Und so werden wir weiter erleben, wie sich die Politik schamlos bei uns bedient und weiter an der Steuerschraube dreht. Heute die Bettensteuer, morgen Eintritt in Sanssouci, übermorgen…