Dig, Dag und Digedag – Hannes Hegen – lebt wohl meine Lieben

Das monatlich erscheinende Bilderheft „Mosaik“ hatte 223 Ausgaben erlebt und war bei einer Auflage von je einer halben Million angekommen. Wenn man nur mit drei Lesern pro Heft rechnet, lasen damals im Verhältnis mehr DDR-Bewohner das „Mosaik“ als heute Bundesbürger die „Bild“-Zeitung.
via: Die Rückkehr von Dig, Dag und Digedag

Foto Quelle: mosapedia.de

Einzig das Verhältnis Bild zu Text lässt sich mit der Bildzeitung vergleichen aber das war’s dann auch.
Mit Dig, Dag und Digedag konnte man auf Zeit- und Weltreise gehen. Wir waren im antiken Rom, im Großneonischen Reich, mit Ritter Runkel im frühen Mittelalter unterwegs, waren bei wichtigen Erfindungen dabei, mussten Abenteuer in Amerika, Asien in der Südsee bestehen.
Deine Geschichten machten uns Geschichte erlebbar und entführten uns für Momente in eine andere Welt. Wir waren mit unseren Freunden teil Deiner Geschichten. Du hast uns mitgenommen in die große, weite Welt…

Danke Hannes Hegen

Die Deutsche Bahn missbraucht Ihre Kunden…

…und will damit die GDL in die Knie zwingen. Das ist die Realität! Die legitimen Forderungen der GDL brauchen nur erfüllt werden und es gäbe schon längst wieder Ordnung im System der Bahn. Dann aber hat sie keinen Schuldigen mehr für das eigenes Versagen, für die Managementfehler, für Verspätungen, für alles wofür die GDL nicht die Verantwortung trägt.

Solidaritätserklärungen

Solidaritätserklärungen

Und dass die Medien auf breiter Front eine Schmutzkampagne gegen die GDL fahren, ist eine Tatsache. Noch erstaunlicher ist es jedoch, dass diese Kampagne Erfolg hat und sogar beim ÖRR der von uns mit Zwangsgebühren bezahlt wird, geführt wird.

Fakt ist, die GDL führt einen legitimen Arbeitskampf und kämpft mit den Ihnen zur Verfügung stehenden legitimen Mitteln. David gegen Goliath? – mag sein aber David kann verdammt weh tun!

Mehr zum Thema hier…

 

Bettensteuer – Übernachtungssteuer Potsdam

Absurdistan

Absurdistan

Beherbergungsbetriebe in Potsdam müssen ab 01.10.2014 vom Übernachtungspreis der Privatreisenden fünf Prozent an die Stadt abführen. Die Stadt will aus dem Potsdamer Tourismus Kapital schlagen. Man verspricht sich nach Schätzungen etwa eine knappe Million Euro im Jahr. Die genaue Definition für Beherbergungsbetriebe Potsdams ist:Einen Beherbergungsbetrieb unterhält, wer vorübergehende Beherbergungsmöglichkeiten gegen Entgelt zur Verfügung stellt. Beherbergungsbetriebe im Sinne von Absatz 1 Satz 1 sind insbesondere:

1. Hotels, Gasthöfe und Pensionen, die jedermann zugänglich sind,

2. Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten, wie Jugendherbergen, Erholungs- und Ferienheime, Ferienhäuser und -wohnungen,

3. Campingplätze abgegrenzte Gelände, die jedermann zum vorübergehenden Aufstellen von mitgebrachten Wohnwagen, Wohnmobilen oder Zelten zugänglich sind,

4. Schulungsheime, die nach Einrichtung und Zweckbestimmung dazu dienen, Unterricht außerhalb des regulären Schul- und Hochschulsystems anzubieten und überwiegend der Erwachsenenbildung dienen.

Alle Buchungen am 01.01.2014 werden dann zusätzlich mit der Übernachtungssteuer ausgewiesen. Reservierungen vor diesem Termin sind Bettensteuerfrei.

via Bettensteuer – Übernachtungssteuer Potsdam.

Massenverfahren gegen Rundfunkbeitrags-Kritiker

Das Verwaltungsgericht Potsdam hat genug. In einem Massenverfahren soll nun mit preußischer Gründlichkeit dem unliebsamen “Rundfunk-Querulantentum” der Garaus gemacht werden.”So geht das nicht weiter!” wird sich der vorsitzende Richter gedacht haben. “Wie kann es jemand wagen, am öffentlich-rechtlichen Rundfunk Kritik zu üben! Unglaublich!” Und so wurde zur Tat geschritten: Am Dienstag dem 19. August 2014 werden um 10:00 Uhr im Sitzungssaal 005 Erdgeschoß gleich alle vor dem Verwaltungsgericht Potsdam wegen des Rundfunkbeitrags anhängigen Verfahren auf einen Schlag in einem sogenannten Massenverfahren abgehandelt. Darunter natürlich auch meine Klage.Der vorsitzende Richter lässt in seinem Schreiben keinen Zweifel darüber aufkommen, wie das Urteil in diesem Verfahren ausfallen wird. Es wird schon vorab auf das Urteil des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz und auf das Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs verwiesen und den Klägern angeraten, die Klage doch lieber fallen zu lassen.

 

 

Quelle: Informationsfreiheit für alle!: Massenverfahren gegen Rundfunkbeitrags-Kritiker.

Die Rathaus Mafia von Potsdam

Wenn man persönlich vor einer neuen Aufgabe steht oder ein Problem lösen muss, ist man oft gut beraten, sich ein Blatt Papier zu nehmen und das Pro & Contra aufzulisten. Danach kann man in der Regel besser abwägen und eine vernünftige Entscheidung treffen.

maut_nein_dankeGenau dies, ist im Potsdamer Rathaus offensichtlich nicht erfolgt und falls doch, hat man sich das Pro schön geredet und sich in die Tasche gelogen. Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was positiv an der Übernachtungssteuer ist, nicht einmal die geschätzten 800 T€ Einnahmen , denn die werden der Stadt vermutlich noch sehr teuer kommen, denn wie im Artikel schon erwähnt, wird das Sponsoring wohl stark zurück gehen und es ist ziemlich sicher, dass es eine Auseinandersetzung vor den Gerichten geben wird.

Man muss sich das schon mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Potsdamer SPD, die Potsdamer LINKE und die Potsdamer Grünen – allesamt Parteien, die angeblich das Wohl des Bürgers im Blick haben – initiierten diese Übernachtungssteuer, aber treffen wird die Steuer nur die, die als Gast nach Potsdam kommen und hier Quartier nehmen müssen, weil sie lernen, lehren, studieren, sich bewerben, eine Wohnung suchen, Verwandte besuchen oder Potsdam als Tourist besuchen.

Es trifft die Bewerber der Fachschulen, es trifft den Doktoranden aus Ägypten, die Wissenschaftler aus Indien, China, Pakistan die vom GfZ eingeladen wurden, es trifft die Schüler der Handwerkskammer Potsdam und alle anderen Schüler der überbetrieblichen Ausbildungsstätten in Potsdam, es trifft die Praktikanten am Hasso-Plattner-Institut, es trifft die Konferenzteilnehmer der Universität Potsdam – es trifft fast alle die nicht aus touristischen Gründen in Potsdam übernachten aber sie müssen zahlen, weil sie eben KEIN Dienstreiseauftrag bei sich führen.

Und die Touristen? Na die müssen sowieso zahlen. Eine Stadt die fast nur vom Tourismus lebt, und wenn sie nicht die Schlösser & Gärten hätte ungefähr auf dem Stand von Senftenberg wäre. Hier in Potsdam schmeißt man dem Beherbergungsgewerbe mal eben die fetten Bettensteuerknüppel zwischen die Beine und sieht belustigt zu, wie der eine oder andere ins stolpern kommt.

Kampf gegen die Bettensteuer geht weiter: Westin Grand Berlin reicht Klage gegen die City Tax ein

Berlin, 20. Juni 2014

Stellvertretend für alle Berliner Hotels hat das Westin Grand mit Dehoga-Unterstützung Klage beim Finanzgericht in Cottbus gegen die Erhebung der City Tax in der Hauptstadt eingereicht. Im Fokus des juristischen Angriffs steht ein drastisch erhöhter Verwaltungsaufwand, die ungleiche Behandlung der Gäste und Komplikationen bei den Themen Diskretion und Verschwiegenheit.

via: Kampf gegen die Bettensteuer geht weiter: Westin Grand Berlin reicht Klage gegen die City Tax ein – HOTTELLING 2.0 – DIGITAL NEWS FOR HOTELIERS.

Campact-Kampagne: Ein Bett für Snowden

Herbergsvater:

Quartier Potsdam Hostel hat heute ein Schild bestellt und eine kleine Spende an Campact gegeben.
Alles Gute Edward Snowden – bei uns bist Du willkommen, ohne wenn und aber!

Ursprünglich veröffentlicht auf Blog des Stadtverordneten Jörg-Peter Bayer:

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Die Regierung verwehrt Edward Snowden weiter Asyl. Doch am Jahrestag seiner Enthüll-ungen, am 6. Juni 2014, zeigen Menschen aus ganz Deutschland: Bei uns ist Snowden will- kommen. Als Zeichen der Solidarität hängen sie ein Schild an die Tür und bringen einen Aufkleber an ihrem Briefkasten an.

Die Botschaft: Sollte Snowden bei uns klingeln, bieten wir ihm ein Bett an. So machen wir gemeinsam klar: Wir Bürger/innen wollen Snowden aufnehmen und lehnen ab, dass die Regierung ihm Schutz verwehrt.

Bestellen Sie Türschild und Aufkleber. Beides schickt Ihnen Campact kostenlos zu.

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